Mit
dem Ausgangspunkt in Traditionen an Kultur und Wissensvermittlung geknüpft,
ist der Zuchthof & Frauenhaus als Seminar und Übernachtungsstätte
mit 24 Zimmern, 40 Betten restauriert worden. Es besteht ein Rauchverbot für
alle Zimmer. Die meisten Zimmer haben ein Waschbecken. Etagenbad.
Es gibt zwei Seminarsäle auf dem Zuchthof. Der Hauptsaal hat Platz für
bis zu 40 Personen und ist mit Breitband, Overhead, Flipchart, Diaprojektor,
Whiteboard, Fernseher und Video ausgestattet. Es gibt auch einen Gruppenraum,
der ca. 10 - 15 Pers. fasst.
Geschichte
Rosendals Stammherr Marcus Gerhard Hoff Rosenkrone (182 - 1896) errichtete
in den Jahren um 1850 den Zuchthof als Musterbetrieb für Schaf und Pferd.
Der Betrieb hatte große Bedeutung für die Weiterentwicklung der Landwirtschaft
und Zuchtarbeit im Bezirk. 1875 wurde die "Höhere Gemeine Schule Rosendal"
etabliert. Der Unterricht wurde vom Stammherrn finanziert, der selbst in Fremdsprachen,
Geschichte, Physik und Erdkunde unterrichtete.
Das Frauenhaus wurde um 1860 für die Pastorenwitwe Karen Unger und die
Töchter Pauline, Bolette und Nanna gebaut. Nanna heiratete später
Hans E. Kinck, während die drei alleinstehenden Frauen unter Marcus Gerhard
Hoff Kosenkrones Schutz bis zu seinem Tod da wohnen blieben. Das Haus erhielt
nach und nach den Namen Frauenhaus nach der Witwe Karen Unger. Marcus Gerhard
und seine Geschwister hatten ein besonderes Verhältnis zum Gemeindepastor
Elias B. Unger auf dem Pfarrhof Malmanger und die Pastorentochter Kathinka wurde
Marcus Gerhards große Liebe im Leben. Leider starb Kathinka 1853 erst
18 Jahre alt. Nachdem Kathinka starb, fand Marcus Gerhard die Liebe nicht aufs
Neue. Man kann über Marcus Gerhard Hoff Rosenkrones großes Lebenswerk
mehr im Jubiläumsbuch aus dem Jahr 1996 lesen: Marcus Gerhard Hoff Rosenkrone
1823- 1896, Baronie Rosendal.